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26.09.2018, 14:30 Uhr | ck Übersicht | Drucken
Stiftsdorf Asbeck
Architekur - Kunst - Leader


 

Interessierte Frauen aus Politik und Freizeit besuchen das Stiftsdorf Asbeck zu dem Thema „Architektur, Kunst und Leader“




 

Seit einigen Jahren besuchen sich die Frauen-Unionen Legden-Asbeck, Ahaus und Heek-Nienborg und Vreden einmal jährlich gegenseitig. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die Orte, deren Bedürfnisse und Ausrichtung kennenzulernen und sich auszutauschen; aber auch um ggfs. gemeinsam Veranstaltungen zu politisch aktuellen Themen zu organisieren.

 

In der vergangenen Woche waren die Frauen der Frauen-Unionen und Interessierte Frauen eingeladen nach Asbeck zu kommen. Im Stiftsdorf Asbeck angekommen, wurden alle Frauen durch die Vorsitzende der Frauen-Union Legden-Asbeck, Claudia Kröger, herzlich begrüßt. In der Gaststätte Enseling konnte man sich zunächst bei Kaffee und Kuchen persönlich austauschen. Frau Kröger gab einen kleinen Überblick über das aktuelle Leben im Stiftsdorf. Als Fazit konnte man festhalten, daß ein Leben in Asbeck nur im Miteinander gelingt, ein Leben mit dem Dorf und den Nachbarn.

 

Gut gestärkt empfing der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernhard Laukötter, die Damen an der Hunnenporte. Herr Laukötter erzählte mitreißend die Geschichte der freiheitsliebenden Stiftsdame Therese von Zandt. „Freiheitsliebend“ - für unsere Zeit eine Selbstverständlichkeit; „Freiheitsliebend“ für eine Frau hieß im 18. Jhdt. am Rande des geduldeten zu leben – und wenn Sie den Bogen einmal überspannt hatte, scheute sie selbstbewußt nicht davor zurück, selbst den Kaiser um Reparation zu bemühen.

 

Im neuen „Theresenkabinett“ übernahm sodann der Zweite Vorsitzende des Heimatvereins und Bauamtsleiter der Gemeinde Legden, Helmut Schiermann, das Wort und führte die Anwesenden während eines kleinen Dorfspaziergangs zeitlich in die Gegenwart und Zukunft des Stiftsdorfes Asbeck. Herr Schiermann zeigte auf, daß es für Pläne, Baumaßnahmen etc. zwar bekanntlich öffentliche Gelder gäbe, die vielfältigen Antragsverfahren aber kompliziert und extrem zeitaufwändig seien. Die aktuell im Stiftsdorf geplante Kunstroute „SKULP/TOUR/A“ wird erfolgreich gefördert mit dem „Leader-Projekt“, einem landesweiten Förderprogramm zur Stärkung des landwirtschaftlichen Raumes.

 

Zum Abschluss des Nachmittags traf man sich in offener Runde zum kleinen Abendessen im Restaurant „Unter den Linden“.



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